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70 Jahre Menschenrechte, Perspektive Fairer Handel

Kurs-Nr.: , 12.11.2019, Mainz

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Infos

Termin 12. 11. 2019 20:00 – 21:30 Uhr

Ort VHS Haus , Raum A 2.02, Karmeliterplatz 1, 55116 Mainz

Kosten

Links

Dekanat Mainz

Am Beispiel von Kartoffelchips aus Peru und Kaffee aus Mexiko.
Weltweit befinden sich Menschen auf der Flucht. Warum verlassen Sie ihre Heimat? Und kann der Faire Handel hier eine Perspektive bieten? Der Referent wird in seinem Vortrag über zwei lateinamerikanische  Fairhandelspartner berichten. Dabei wird er der Frage nachgehen, ob der Faire Handel eine wirkungsvolle
Gegenmaßnahme für Migrationsbestrebungen darstellen kann und wie sich die soziale und wirtschaftliche
Situation der KleinbäuerInnen und ihren Familien verändert hat. Die peruanische Kooperative AGROPIA wurde 2008 gegründet und verfolgt das Ziel die Lebensqualität der Mitglieder mit Hilfe des Anbaus traditioneller, fast verschwundener Kartoffelsorten dauerhaft zu verbessern. Durch die Weiterverarbeitung zu Kartoffelchips bleibt die gesamte Wertschöpfung der Produktion in Peru und kommt den Menschen vor Ort zugute. In den Hochlagen von Chiapas, einer Region Mexikos, wächst einer der besten Kaffees dieser Welt. Um dem Kreislauf harter Arbeit zu schlechten Bedingungen und Löhnen zu entkommen, haben sich KaffeeproduzentInnen in der 1985 gegründeten Kooperative ISMAM zusammengeschlossen. Die Kooperative berät in Fragen des Bio-Anbaus und übernimmt den Transport, die Lagerung sowie die Vermarktung des fairen Kaffees. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz, dem Weltladen Unterwegs und der Fair Trade Stadt Kampagne Mainz statt.

Leitung: Ingo Schlotter, Referent der WeltPartner eG



Details

Veranst. Evangelische Erwachsenenbildung

Telefon Telefon 06131 9600421

Telefax Langtitel

E-Mail post@eeb-mainz.de

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