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Amtseinführung von Bernd Feix und Jürgen Schlepper

Stiftung Scheuern freut sich über ihre neue Dreier-Spitze

Pfarrer Gerd Biesgen, dem bisherigen alleinigen Vorstand der Stiftung Scheuern, wird ein pädagogischer und kaufmännischer Vorstand zur Seite gestellt. Angesichts von mittlerweile über 1000 Mitarbeitenden ist die diakonische Einrichtung der Behindertenhilfe jetzt noch besser für die Zukunft aufgestellt.

Stiftung Scheuern/U.BletzerStanden im Mittelpunkt der Amtseinführung: Jürgen Schlepper (Mitte), der neue kaufmännische Vorstand, und Bernd Feix (rechts), der neue pädagogische Vorstand der Stiftung Scheuern. Mit ihnen freuten sich Propst Dr. Klaus-Volker Schütz (2. von rechts), der theologische Vorstand Pfarrer Gerd Biesgen (2. von links) und der Stiftungsratsvorsitzende Kristian Brinkmann.

Feierlich und fröhlich, andächtig und ausgelassen, stimmungsvoll und einfach nur schön – mit diesen Worten könnte man die Amtseinführung der beiden neuen Vorstände der Stiftung Scheuern im Versammlungsraum der Stiftung Scheuern in Nassau zusammenfassen. „Ein Gottesdienst ist dafür der richtige Rahmen, weil er den diakonischen Gedanken in besonderer Weise zum Ausdruck bringt“, sagte Propst Dr. Klaus-Volker Schütz, der ebendiesen Gottesdienst gemeinsam mit Pfarrer Gerd Biesgen, dem theologischen Vorstand der Stiftung Scheuern, leitete. Schließlich ist die Stiftung Scheuern

Im Mittelpunkt des Geschehens: Bernd Feix und Jürgen Schlepper, der eine seit dem 1. Januar pädagogischer Vorstand und bereits seit 18 Jahren in der Stiftung tätig, der andere seit dem 1. Juli kaufmännischer Vorstand und neu an Bord. Angesichts der mittlerweile über 1000 Mitarbeitenden der Stiftung Scheuern sei es gut zu wissen, dass die Einrichtung mit einem dreiköpfigen Vorstand jetzt noch besser für die Zukunft aufgestellt ist, betonte Propst Dr. Schütz, der in seiner Predigt auf eine biblische Heilungsgeschichte aus dem Johannesevangelium Bezug nahm. „Der Heilungsauftrag gilt nach wie vor“, so der Geistliche. „Das Evangelium lässt uns auf der Spur der Liebe handeln. Auch wenn dabei manchmal nur kleine Schritte gelingen, werden Menschen in ihrem Handeln und ihrer Persönlichkeit angenommen.“  Pfarrer Gerd Biesgen, bisheriger alleiniger Vorstand der Stiftung Scheuern, wiederum bekräftigte, er freue sich sehr auf die Zusammenarbeit mit seinen beiden neuen Kollegen und meinte: „Was wir auf der Leitungsebene planen und tun, hat genau dann Bestand, wenn es auf einer guten Dienstgemeinschaft aufbaut.“ 

Dass die feierliche, sehr ansprechend gestaltete und von Organist Hans-Joachim Liefke musikalisch begleitete Zeremonie durchaus auch einen ernsten Hintergrund hat, wurde nicht zuletzt in den Grußworten deutlich. „Bei einem Unternehmen dieser Größenordnung muss klar sein, dass man die Last auf mehrere Schultern verteilen muss“, sagte zum Beispiel der Stiftungsratsvorsitzende Kristian Brinkmann und fügte hinzu: „Besonders wenn sie mit der Wirtschaft konkurrieren, haben es Sozialunternehmen nicht leicht, geeignete Personen für solche Positionen zu finden. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass wir Bernd Feix und Jürgen Schlepper gewinnen konnten. Beide verfügen über ein exzellentes Fachwissen und hervorragende soziale Kompetenzen.“ 

Dass letztere in der Stiftung Scheuern eine enorme Rolle spielen, brachten auch Christa Schienmann, Vorsitzende der dortigen Bewohnervertretung („Inklusion gibt es nicht ohne Veränderung. Wir freuen uns darauf, die Zukunft gemeinsam mit Ihnen zu gestalten“), und Mark Solomeyer, der Vorsitzende des Werkstattrats („Großen Dank, dass Sie diesen Weg gemeinsam mit uns gehen“), zum Ausdruck.  Teils sehr nachdenkliche Töne stimmte Dr. Elisabeth Schmitt, die Vorsitzende des Betreuerrats, an: Auf dem Hintergrund leerer Kassen, eines stetig rauer werdenden sozialen Klimas und der Reform des Bundesteilhabegesetzes, nach der nichts mehr so sein werde, wie es einmal war, erwarte den neuen dreiköpfigen Vorstand keine leichte Aufgabe, merkte sie an und fügte in Richtung des theologischen Vorstands Pfarrer Gerd Biesgen hinzu: „Wenn ein Neuer kommt, geht normalerweise der Alte. Das ist hier glücklicherweise nicht so. Herzlichen Dank für die Arbeit, die Sie leisten. Dank Ihres Führungsstils hat sich das Verhältnis zwischen Betreuerrat und Vorstand erheblich verbessert.“ Aufbruchstimmung, aber auch Rückbesinnung auf das Bewährte bei den externen Rednern: „Herzlich willkommen in unserer Stadt. Ich freue mich, gemeinsam starten zu können“, sagte der nur fünf Tage zuvor in sein Amt eingeführte Nassauer Stadtbürgermeister Manuel Liguori, während Landrat Frank Puchtler die Stiftung einen „ganz wertvollen Bestandteil des Rhein-Lahn-Kreises“ nannte: „In Zeiten des sozialen Umbruchs brauchen wir stabile Strukturen, um Menschen schützen zu können.“

Gratulationen, das eine oder andere Erinnerungsfoto und ein Ortswechsel: Im Bistro Orgelpfeife der Stiftung Scheuern kamen bei Kaffee und Kuchen die beiden zu Wort, um die es hier in erster Linie ging. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und habe hier in der Stiftung schon viel Fachkompetenz und Engagement erlebt“, sagte Jürgen Schlepper, der kaufmännische Vorstand, der gleichwohl angesichts des für die Verwirklichung der Ziele erforderlichen Investitionsvolumens von einer „großen Herausforderung“ sprach, sich aber überzeugt zeigte: „Wenn wir unsere Kräfte bündeln, schaffen wir es.“ 

Und wenn wir das, was wir tun, von ganzem Herzen tun, ergänzte sinngemäß Bernd Feix, der pädagogische Vorstand. „Tausend mal ein bisschen gibt nichts Ganzes“, unterstrich Feix und betonte: „Ich freue mich, nun kräftig durchzustarten mit meinen Kollegen, Herrn Pfarrer Biesgen und Herrn Schlepper. Schließlich geht es gar nicht um uns als Personen im Vorstand. Wir haben lediglich eine Funktion übernommen, um diese Stiftung weiterzuentwickeln und dort, wo Menschen Unterstützung benötigen, passgenaue Angebote zu organisiere – und zwar gemeinsam mit allen Mitarbeitenden unserer Stiftung.“

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