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Landtagswahlen 2019

Reaktionen auf das Wahlergebnis in Brandenburg und Sachsen

pixabay.com/reichdernaturBlick auf die Spitzen vieler Buntstifte.

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg zeigen, dass rechtspopulistische Einstellungen zunehmend gesellschaftsfähig sind. Die AfD ist in beiden Bundesländern zweitstärkste Kraft geworden. Kirchen und Wissenschaftler äußern sich besorgt.

Die Bischöfe in Brandenburg und Sachsen haben den Wahlausgang der Landtagswahlen als Auftrag zum Dialog verstanden. Politikwissenschaftlerin de Nève sieht die Aufgabe der Kirchen vor allem als wichtigen Player in der Zivilgesellschaft.

Die letzten Wahlergebnisse, aber auch Studien zeigen, dass rechtspopulistische Einstellungen auf dem Weg sind, sich zu etablieren. Was sind die Gründe der rechtsautoritäteren Welle? Für den Kinderarzt und Pädagogen Herbert Renz-Polster liegen die tieferen Ursachen in Erlebnissen der Kindheit.

Vor einem Jahr hatte in der Gemeinde am östlichen Ende des Wetteraukreises die AfD eines ihrer besten Ergebnisse hessenweit erzielt. Das Medieninteresse überschlug sich förmlich.  Aber im vergangenen Jahr hat sich so viel getan, die Region entwickelt sich positiv und die AfD hat keine Wortführer in Hirzenhain.

Angesichts zunehmender populistischer Tendenzen und aufgrund zahlreicher Nachfragen aus Gemeinden hat die Kirchenleitung der EKHN im Januar 2019 eine Orientierungshilfe zum Umgang mit Rechtspopulismus veröffentlicht. Die kompakte Handreichung enthält eine Einführung in das Wesen des Populismus, zeichnet theologische Leitlinien auf und gibt kirchenrechtliche Tipps zur praktischen Auseinandersetzung.

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